Christchurch – …under rebuild

In knapp 4 Wochen hat ein Highlight das andere gejagt und da frage ich mich, was Christchurch – die durch 2 starke Erdbeben immer noch halbzerstörte Stadt – noch bieten würde. Werden wir entspannt zurückblicken und uns so langsam auf den Rückflug vorbereiten? Oder machen wir noch so richtig Action?

Mich persönlich hat diese Stadt sehr fasziniert!

Nach dem wir eingecheckt haben wollten wir den Tag mit einem Stadtrundgang und dem Abendessen ausklingen lassen. Was ich sah waren viele Baustellen und viele Brachstellen, Fassaden, die nur von Stahlträgern und Containern gerade gehalten werden und viele neue Gebäude. Den Anblick fand ich auf den ersten Blick ziemlich unheimlich; es gab kein wirklich erkennbares Zentrum und von der Bevölkerung war nur wenig zu sehen.

Christchurch wurde 2011 fast vollständig zerstört und es verloren dabei 185 Menschen  ihr Leben. Mit der Zeit wurde die Stadt wieder aufgebaut und sie hat noch ein paar Jahre des Wiederaufbaus vor sich. Die Einkaufsmall wurde komplett zerstört; aber sie wurde provisorisch als Container-Einkaufsmeile (re:start-Mall) aufgebaut. Der Turm der Kathedrale wurde ebenfalls zerstört und es wurde eine provisorische Kathedrale errichtet (siehe Fotos). Ihr gegenüber wurde ein Mahnmal für die Opfer errichtet – 185 weißbemalte Sitzplätze. Am Ende hat mich diese Stadt sehr beeindruckt! Die Christchurcher lassen sich einfach nicht unterkriegen und machen aus ihrer Stadt wieder eine schöne Ecke.

Wir haben Christchurch übrigens mit der Tram besichtigt, welche durch das zerstörte Zentrum fuhr. Wir haben uns ein Tagesticket besorgt und konnten jederzeit ein- und aussteigen.

Tatsächlich haben wir sogar ein Erdbeben erlebt! Es hatte auf der Richterskala lediglich einen Wert von 4,2 erreicht und dauerte gerade mal 3 Sekunden, aber trotzdem war es ein unheimliches Erlebnis. Es gibt im Übrigen öfter Beben in Christchurch – bei niedrigen Werten auf der Richterskala merkt man die Beben kaum.

Christchurch ist ein sehr schöner Abschluss unserer Trips gewesen!

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Christchurch – Hagley Park

Hagley Park, die grüne Lunge Christchurchs! Erschien mir ähnlich groß, wie die Herrenhäuser Gärten – vielleicht sogar größer. Es war faszinierend durch den Park zu gehen und die verschiedenen unbekannten Bäume zu betrachten, welche unheimlich in die Höhe wachsen und deren Äste willkürlich und scheinbar unkontrolliert in alle Richtungen zeigen! In dem pyramidenähnlichen Baum konnte man sogar hineingehen und das wirre Geäst erkennen!

Neben Bäumen gab es auch ein großes Rosenbeet, den River Avon und ein paar Teiche und Seen.

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Christchurch – Willowbank Wildlife Reserve

Was wäre ein Neusellandurlaub ohne einen Kiwi gesehen zu haben! Der Kiwi ist das Nationaltier der Neuseeländer und sie tun alles, damit es diesem einzigartigen und einmaligen Tier gut geht. Die Neuseeländer unterscheiden übrigens zwischen Kiwi – dem Tier – und Kiwi-fruit – der Frucht.

Es ist garnicht so einfach dieses scheue, nachtaktive Tier vor die Linse zu bekommen! Da wir in freier Wildbahn keinen Kiwi sehen konnten, entschieden wir uns in Christchurch das Willowbank Wildlife Reserve zu besuchen. Auch dort war es nicht einfach den Vogel abzulichten, da er in einer stark verdunkelten Hütte gehalten wird unter recht naturgetreuen Bedingungen. Nichtsdestotrotz konnte ich mit Geduld und Geschick einige gute Fotos schießen – ein Highlight!!

Aber nicht nur das Kiwihaus war eindrucksvoll! Die ganze Anlage war sehr schön aufgebaut und wir konnten sehr sehr viele einheimische Tiere in relativ naturgetreuer Umgebung beobachten. Es war insgesamt ein sehr eindrucksvolles Erlebnis!

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Banks Peninsula

Die Banks Peninsula ist eine sehr hügelige Halbinsel östlich von Christchurch und besticht durch seine kurvigen Straßen, einsamen Badebuchten und dem gemächlichen Lebensstil.

Es ist genau der richtige Zeitpunkt gewesen kurz vorm Ende des grandiosen Urlaubs hier 2 Tage zu verbringen. Wir sind mit einem Zwischenstop über Lyttleton (Foto mit dem Hafengelände) zur Peninsula gefahren und haben in Akaroa unsere tolle Unterkunft bezogen. Akaroa ist sehr französich angehaucht, da französische Siedler diese Stadt einst gegründet haben – sogar die Tricolore weht im Hafen!

Die Banks Peninsula ist genau der richtige Ort um mal 2 Gänge zurück zuschalten und einfach zu entspannen. Das haben wir auch gemacht, denn wir haben schon gemerkt, dass ein strammes Urlaubsprogramm auch ein wenig schlauchen kann. Neben dem Besuch einer Käserei, kurzen Spaziergängen in schönen kleinen Buchten, haben wir uns noch gemütlich an den Strand „Le Bons Bay“ gelegt und am Abend lecker gegrillt.

Ab morgen stehen noch 2 Tage Christchurch an!

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Castle Hill

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft vom Arthur’s Pass sind wir bei den Kalksteinformationen von Castle Hill vorbei gekommen. Für die Maori haben sie eine spirituelle Bedeutung. Für mich als Fotografen waren sie ein besonders tollen Fotomotiv!

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Arthur’s Pass National Park

Als ein Highlight in den Reiseführern wurde der Arthur’s Pass tituliert und so taten wir den langen Weg dahin um das mal gegen zu checken… Nun haben wir in diesen fast 3 1/2 Wochen viele, viele große Highlights gesehen, welche uns die Reiseführer vorgeschlagen haben. Warum dieser Ort es geschafft hat war uns etwas schleierhaft.

Nichtsdestotrotz haben wir das hervorragende Wetter genutzt und haben ein paar kleine Wanderungen gemacht bei denen interessante Fotos entstanden sind!

Tipp für zukünftige NZL-Reisende: Es reicht diesen Ort bei der Durchfahrt von der Ost- zur Westküste oder andersherum zu durchfahren. Es gibt dort äußerst kleine Ortschaften in denen nüschts los ist!

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Lake Tekapo und Mount John Observatory

Immer noch relativ nah am Aoraki/Mount Cook haben wir den Gletschersee Lake Tekapo in Tekapo besucht und ihn von oben fotografiert. In Tekapo steht auf dem Mount Joh ein äußerst wichtiges Weltraumteleskop. Dieser Ort ist nach der Atacama-Wüste in Chile am besten geeignet für die Sternenbeobachtung – stand jedenfalls im Reiseführer… gerne hätten wir eine Nacht-Tour gemacht, aber leider ist die Nacht wolkenverhangen heute und somit bleibt uns der Blick auf die Milchstraße diesmal verwehrt.

Nichtsdestotrotz haben wir eine hervorragende Aussicht tagsüber vom Mount John gehabt und auch einen leckeren Cappuchino/Flat White genossen!

Selbstverständlich sind auch tolle Fotos entstanden.

Lake Tekapo und Mount John Observatory 1Lake Tekapo und Mount John Observatory 2Lake Tekapo und Mount John Observatory 3Lake Tekapo und Mount John Observatory 4Lake Tekapo und Mount John Observatory 5Lake Tekapo und Mount John Observatory 6